DeutschNederlands
Schützenfest

Schützentradition

Am 15. Dezember 1929 haben sich bei uns, im Gasthof zur Post, die Gründungsväter des Sauerländer Schützenbundes zusammengefunden und diesen aus der Taufe gehoben.

Im Jahre 2004 enthüllte der amtierende Bundesoberst, Klaus Rappolt, im Beisein des gesamten Bundesvorstandes, der Bundesstandarte und zahlreicher Ehrengäste eine schlichte Gedenktafel.

Bei der Enthüllung führte Klaus Rappolt aus, dass im Gasthof zur Post in Wenholthausen die Wurzeln des Verbandes, der zu der Zeit 344 Mitgliedsvereine mit mehr als 16100 Schützen angewachsen ist, liegen. Rappold weiter: „ Mit all unseren Kräften wollen wir auch weiterhin versuchen, die Schützenwerte nicht nur zu bewahren, sondern sie persönlich und gesellschaftlich wirken zu lassen, um sie dann auch an die kommenden Generationen weiter zu geben.“

 

Vorangegangen war ein feierlicher Gottesdienst, mit Trompeten- und Orgelklängen, in der Pfarrkirchen St. Cäciliä Wenholthausen, zelebriert durch Bundespräses Richard Steilmann, Neu-Listernohl, Kreispräses Walter Adam, Remblinghausen und dem damals örtlichen Pfarrer Ludger Eilebrecht. Auch der Vertreter der evangelischen Kirche Bundesvorstand, Superintendent i.R. Heinz Dieter Quadbeck, Hohenlimburg, richtete ein Grußwort an die in der Kirche versammelten.

 

Wer nun bei der Enthüllung der Gedenktafel und dem anschließendem Festakt bei uns im Gasthof zur Post zünftige Marschmusik erwartete, der wurde angenehm enttäuscht. Umrahmt von einem Trompetensolo wurde die Tafel enthüllt, und beim Festakt sorgten Arien aus Oper, Operetten und Musicals für einen feierlichen und stimmungsvollen Rahmen. Stellvertretend für seine Kollegen aus dem Kreis Olpe, dem Märkischen Kreis und dem Hochsauerlandkreis richtete der damalige Landrat des Kreises Soest, Wilhelm Riebninger, ein Grußwort an die Festteilnehmer. Dabei unterstrich er die Bedeutung des sauerländer Schützenbundes, der in der Region eine unverzichtbare Einrichtung sei. Unter dem Beifall der Gäste forderte er, den ehrenamtlichen Tätigkeiten sollte jede öffentliche Institution Hilfe und Unterstützung gewähren und nicht durch administrative Hindernisse immer neue Schwierigkeiten bereiten. Geschichtliche Ausführungen des Verfassers der Chronik des sauerländer Schützenbundes, Herbert Hesener, Heggen, läuteten den gemütlichen Teil ein.

 

Ein sehr schöner und denkwürdiger Abend in unserem Hause. Die beschriebene Gedenktafel vor unserer Haustür soll uns immer wieder an das denkwürdige Ereignis der Gründung des sauerländer Schützenbundes erinnern.

 

Unser Haus ist immer am 2. Wochenende im Juni der zentrale „Sammelpunkt“ für alle Schützen, um das jährliche Schützenfest zu starten. Wir freuen uns sehr über diese Tradition und hoffen, sie wird noch lange bestehen!




 
 
 

Seemer's
Gasthof zur Post


Südstraße 4
59889 Wenholthausen
T:+49 (0)2973 / 570
F:+49 (0)2973 / 3539
info@gasthof-zur-post.de
 
Seite empfehlen